Katwijks Museum

Peutingerkarte

Peutingerkarte

Die Karte ist nach dem Gelehrten und Mönch Konrad Peutinger (1465-1547) benannt, der die originale römische Karte 1508 erbte und kopierte. Das Original, das aus elf Teilen bestand, sieben Meter lang und vierunddreißig Zentimeter breit war, wird als verloren angesehen. Auf jeden Fall weiß niemand, wo es sich befindet. Es gibt jedoch Exemplare von den originalen Kopien. Nach deren Vorlage wurden später Gravuren angefertigt.

Die Peutingerkarte wurde sorgfältig restauriert und ist nun im Museum von Katwijk zu besichtigen. Sie ist die Kopie der alten römischen Karte, auf der die Wege durch das Reich schematisch aufgezeichnet sind. Man sieht das Gebiet von Großbritannien bis Indien, über das sich das Römische Reich erstreckte. Diese besondere Karte aus dem Jahre 1652 wurde in einem Buch publiziert und (leider) daraus entfernt.

Die Karte besteht aus vier Seiten. Auf jeder Seite stehen zwei Karten untereinander. Eigentlich müssten sie nebeneinander stehen. Auf die gleiche Weise werden auch die darauffolgenden Karten aneinander gekoppelt.
An der nordwestlichen Grenze sind deutlich Lugdunum Batavorum (Katwijk) und Praetorium Agrippinae (Valkenburg) eingezeichnet. Valkenburg ist sogar mit einem besonderem Symbol versehen.

Die gezeichnete, mittelalterliche Kopie der verloren gegangenen römischen Karte wird in Wien aufbewahrt. Sie diente dieser Karte als Vorlage. Ursprünglich war die Karte fast 7 Meter lang. Man hat sie damals aufgeteilt, um sie verkleinert als Druck herausgeben zu können.

Das Museum hat speziell für diese Karte einen Raum freigemacht. Leider zeigte sich, dass sie im Licht der Vitrine Unebenheiten aufwies. Man beschloss, einen spezialisierten Restaurator hinzu zu ziehen. Dieser glättete das Papier, wodurch die störenden Schatten nun wegfallen.

Peutingerkarte

Peutingerkarte